VNW-Wohnungsbau wird laut Umfrage durch hohe Preise und Baustoffmangel gebremst

Jinny Verdonck

16. September 2021

Eine aktuelle Umfrage ergibt, dass 85 % der Mitgliedsunternehmen des norddeutschen Wohnungsverbands VNW sowohl von Preissteigerungen als auch von der Knappheit an Baustoffen betroffen sind. Dadurch verzögern sich laufende und geplante Wohnungsbauprojekte. 

Es wurden Mitte August 295 VNW-Wohnungsunternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern befragt. 85 % der Umfrageteilnehmer gaben an, dass sich die Preise stark erhöht und sich die Baustofflieferungen verspätet hätten. Des Weiteren waren 70 % von außerplanmäßigen Preiserhöhungen bei Arbeiten im Bestand betroffen, während es bei Neubauarbeiten 39 % der befragten Unternehmen waren. 

Bauverzögerungen  

Bei 91 % der Befragten gab es Verzögerungen bei laufenden Bauprojekten. Der Baubeginn habe sich bei 46 % der Unternehmen verzögert und rund 19 % der Umfrageteilnehmer gaben an, ihre geplanten Bauvorhaben zurückgestellt zu haben. 

Baustoffmangel

Ein weiteres Problem ist der Mangel an Baustoffen. Bauholz, Dämmstoffe sowie Material für Elektroinstallation sind seltene Güter. Aber auch Fenster, Baustahl, Kupfer und Gipskarton sind auf den Baustellen Mangelware.