LBS rechnet mit einem Preisanstieg für Wohneigentum

Jinny Verdonck

19. Mai 2018

Der Wohnungsmarkt blüht und laut den Landesbausparkassen (LBS) werden die Preise für Wohneigentum in die Höhe klettern. Besonders Bauland sei knapp und es wird erwartet, dass die Preise in ganz Deutschland im Durchschnitt um 6,7 % ansteigen werden.

Der Wohnimmobilienmarktbericht der LBS enthält Daten für etwa 960 Städte und stützt sich auf eine Umfrage, die unter Mitarbeitern der LBS und Sparkassen durchgeführt wurde. Da das Bestandsangebot abnimmt und die Neubautätigkeit nicht ausreichend ist, erwarten die Landesbausparkassen, dass die Preise für Wohnimmobilien noch in diesem Jahr um durchschnittlich 4 bis 7 % ansteigen werden.

Ein Rückblick

Innerhalb eines Jahres sind die Preise für bereits existierende Eigentumswohnungen im Durchschnitt um 4,2 % teurer geworden. Bei einem Wiederverkauf konnte für Reihenhäuser ein Plus von etwa 6 % erzielt werden und für den Neubau sind Preiserhöhungen von durchschnittlich 3,8 % verzeichnet worden.

Große regionale Unterschiede

Je nach Region gab es erhebliche Preisunterschiede. In Grünwald bei München lag der Spitzenwert für neue Eigentumswohnungen laut LBS bei 8.000 Euro pro Quadratmeter. Ähnlich hoch sind die Preise in München, wo für die teuersten Eigentumswohnungen 7.800 Euro je Quadratmeter auf den Tisch gelegt werden müssen. Geringere Preise gebe es hingegen in deutschen Großstädten wie Hannover, Dortmund und Dresden, wo die Höchstwerte bei rund 3.500 Euro pro Quadratmeter lagen.