Immobiliennews in Kürze - Anfang Mai

Jinny Verdonck

10. Mai 2021

Neuer Mietspiegel für Berlin

Der Berliner Mietendeckel wurde im April vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt und die Gültigkeit des Mietspiegels aus dem Jahr 2019 läuft noch in diesem Monat ab. Daher hat die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnung diesen fortschreiben lassen basierend auf den Preisindex, der vom Statistischen Bundesamt für Lebenshaltungskosten ermittelt wurde. Für den Mietspiegel ergibt sich daraus eine Steigerung der Mietpreise von 1,1 %. 

Die Mieten sind somit von durchschnittlich 6,72 Euro pro Quadratmeter auf 6,79 Euro je Quadratmeter in die Höhe geklettert. Der nun gültige Mietspiegel 2021 wurde erstmalig als Index-Mietspiegel erstellt, anstatt auf der Grundlage erhobener Mietdaten. 

Wohnungspreise klettern in der Rhein-Main-Region stetig in die Höhe

Selbst die Corona-Pandemie kann den Anstieg der Immobilienpreise in der Rhein-Main-Region nicht stoppen, wie eine Umfrage des Maklerverbands IVD unter seinen Mitgliedern ergibt. Sowohl Eigentumswohnungen als auch Eigenheime konnten einen Preisanstieg zwischen 3 % und 5 % registrieren, abhängig von der Qualität der Immobilie und der Mikrolage.

In guten Frankfurter Wohnlagen kostet eine Eigentumswohnung im Bestand rund 5.000 Euro pro Quadratmeter, was im Vergleich zum Vorjahr einem Preisanstieg von 300 Euro pro Quadratmeter entspricht. Währenddessen liegen die Preise in Wiesbaden bei 3.900 Euro pro Quadratmeter.

Der Bundesrat stimmt der Share-Deal-Reform zu

Das neue Gesetz sieht eine Verschärfung von Share-Deals vor. Nachdem der Bundesrat nun seine Zustimmung gegeben hat, muss das Gesetz nun nur noch vom Bundespräsidenten unterzeichnet und im Anschluss im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Geplant ist, dass die neuen Regelungen am 1. Juli 2021 in Kraft treten.